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Wasserhärte

 

Unser Trinkwasser ist in den Härtebereich hart einzuordnen, die Gesamthärte liegt zur Zeit bei 17,7 ° deutscher Härte oder auch 3,2 Millimol Calciumcarbonat je Liter (mmol/l). Weitere Informationen zu unserer Wasserqualität finden Sie unter dem Menüpunkt Downloads. Hier stehen Ihnen aktuelle Wasseranalysen zur Verfügung.

 

Informationen zur Wasserhärte

 

Unser Wasser befindet sich in einem beständigen Kreislauf. Es verdunstet aus den Meeren, Seen und Flüssen, steigt auf und kondensiert in den Wolken. Es regnet auf den Boden und versickert. Das Regenwasser nimmt auf seinem Weg durch die verschiedenen Bodenschichten, wo es sich schließlich als Grundwasser sammelt, zahlreiche natürliche Mineralstoffe auf. Auch natürliches Calcium und Magnesium, die überwiegend als Salze im Boden vorhanden. Die Wasserhärte ist nichts anderes als ein Sammelbegriff für diese beiden lebenswichtigen Mineralien. Durch die unterschiedlichen Bodenschichten in den verschiedenen Trinkwassergewinnungsgebieten sind auch die Gehalte an Calcium und Magnesium unterschiedlich. Enthält das Wasser viel Calcium und Magnesium spricht man von einem harten Wasser, enthält es wenig, so spricht man von einem weichen Wasser. Calcium und Magnesium werden auch als Härtebildner bezeichnet. Der Gehalt an Calcium und Magnesium wird gemessen in Millimol pro Liter ( mmol/l). Diese Einheit ersetzt die veralterte Bezeichnung „Grad deutscher Härte“ (1° dH entspricht 0,18 mmol/l).

Calcium und Magnesium sind wichtige Bausteine für die menschliche Gesundheit. Calcium ist nicht nur wichtig für unsere Knochen und unsere Zähne, darüber hinaus ist es unverzichtbar für die Blutgerinnung. Magnesium wirkt auf Nerven und Muskulatur. Die Versorgung des Körpers mit diesen Spurenelementen über das Trinkwasser steigt mit zunehmender Wasserhärte.

So gesund wie hartes Wasser für den Menschen ist, bringt es doch auch einige Nachteile im Haushalt mit sich. Es verursacht bei der Erwärmung des Wassers auf höhere Temperaturen unerwünschte Abscheidungen von Kalk- oder Kesselstein. Diese Abscheidungen können jedoch weitgehend vermieden werden, wenn die Temperatur des Warmwassers unterhalb von 60°C gehalten werden. Die Wasserhärte vermindert auch die Waschkraft von Waschmitteln. Für die richtige Waschmitteldosierung ist daher die Kenntnis der Wasserhärte wichtig. Je weicher das Wasser desto weniger Waschmittel wird benötigt. Ein zuviel an Waschmitteln ist nicht nur unnütz, sondern schädigt auch unsere Gewässer.

Die Waschmittelindustrie ist gesetzlich verpflichtet bei Wasch- und Reinigungsmitteln abgestufte Dosierempfehlungen zu geben. Im Waschmittelgesetz sind Wässer mit unterschiedlichen Calcium- und Magnesiumgehalten in drei sogenannte Härtebereiche aufgeteilt:

1: weich (weniger als 1,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter)
2: mittel (1,5 – 2,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter)
3: hart (mehr als 2,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter)

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